Am 9. Mai wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. Landespolitiker entscheiden kaum über gesundheitspolitische Themen. Doch ein zweiter Blick auf landespolitische Themen lohnt: Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass klassische Länderzuständigkeiten wie die Bildungspolitik auch gesundheitspolitische Aspekte beinhalten und dass wichtige Bereiche wie die Krankenhausplanung der Aufsicht des Landes unterliegen. Darüber hinaus wirkt sich das Ergebnis einer Landtagswahl auf die Zusammensetzung des Bundesrats und damit auch auf die Gesundheitspolitik des Bundes aus.
Die Deutsche Rheuma-Liga NRW hat einen Fragenkatalog zu für Rheumakranke in NRW wichtigen Fragestellungen zusammengestellt und an die gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie an DIE LINKE.NRW übersandt:
Was wissen Politikerinnen und Politiker über die Versorgungssituation rheumakranker Menschen in NRW?
Ist ihnen die UN-Konvention zur inklusiven Bildung, also der gemeinsame Unterricht aller Kinder, ob gesund, chronisch krank oder behindert, ein Begriff?
Halten sie es für selbstverständlich, dass Nachteile durch eine rheumatische Erkrankung in der Schule durch gezielte Maßnahmen ausgeglichen werden?
Diese und weitere Fragen haben wir in unseren Wahlprüfsteinen gestellt. Sie sollen die Politikerinnen und Politiker auf die besondere Situation rheumakranker Menschen aufmerksam machen und den Handlungsbedarf in den verschiedenen Politikfeldern deutlich machen. Die Antworten der Politikerinnen und Politiker finden Sie ab April hier auf dieser Seite.
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