Deutsche Rheuma-Liga Nordrhein-Westfalen e.V.

Gemeinsam mehr bewegen.

 

Rheuma-Liga - eine Erfolgsgeschichte



Gestern, heute - und morgen?





Das jahrelange Engagement von Betroffenen, Ärzten und den Sozialleistungsträgern hat die Entwicklung der Deutschen Rheuma-Liga und im Besonderen die des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen entscheidend beeinflusst.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten konnten erhebliche Fortschritte in der medizinischen wie auch auf sozialen Versorgung erreicht werden.

Die Deutsche Rheuma-Liga NRW, als einer der größten Landesverbände in der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband, trägt mit aktuell über 48.000 Mitgliedern in 97 Arbeitsgemeinschaften, maßgeblich dazu bei, die wohnortnahe Versorgung Rheumakranker zu gewährleisten.

Die durch den sozialen Wandel in den letzten dreißig Jahren bedingten Strukturveränderungen haben dazu geführt, dass der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe in den Vordergrund gerückt ist. Die Deutsche Rheuma-Liga NRW versteht sich heute als Hilfs- und Selbsthilfegemeinschaft rheumabetroffener Menschen und als Patientenorganisation, d.h. als starke Interessenvertretung der Betroffenen.

Die frühen Anfänge - Ärzte werden aktiv

Gründung der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband

Gründung der Deutschen Rheuma-Liga Landesverband Nordrhein

Umbenennung in Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Nordrhein-Westfalen

Die ersten Hauptamtlichen in der Geschäftsstelle

Die ersten Betroffenen kommen in den Vorstand

Von der Mitglieder- zur Delegiertenversammlung

Eine Pädagogische Fachkraft für Kinder und Eltern

Besuchsdienste setzen sich durch

Die Präsidentschaft geht vom Rheinland nach Westfalen

Umbenennung in Deutsche Rheuma-Liga Nordrhein-Westfalen

Der Service für Arbeitsgemeinschaften entsteht

Ein Fortbildungskonzept wird erarbeitet

25 Jahre eine erfolgreiche Gemeinschaft

Die erste große Kampagne für rheumakranke Kinder

Die erste Rheumabetroffene wird Präsidentin

50.000 Mitglieder

Ein neues Gesicht und neue Angebote

Ehre für das Ehrenamt

Patienten finden Gehör

Gute Versorgung von Anfang an

Neue Schirmherrin

Auf die Straße und an den Arbeitsplatz

Neuer Internetauftritt geht online

Gestern, heute...

Begin des Unterkapitels

Entstehung der Rheuma-Ligen

Schon in den zwanziger Jahren gab es einen Zusammenschluss europäischer Ärzte, die Erfahrungen über das bis dahin unklare Krankheitsbild „Rheuma“ austauschten. Später wurden Unterorganisationen wie die Europäische, die Amerikanische oder die Südostasiatische Rheuma-Liga gegründet. Ziel war es, den internationalen Austausch unter Ärzten und die wissenschaftliche Arbeit voran zu bringen.

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Begin des Unterkapitels

1970

In Deutschland wird von engagierten Ärzten der Bundesverband der Deutschen Rheuma-Liga e.V. gegründet. Hiermit soll eine Lobby für rheumakranke Menschen geschaffen werden. Ärzte, Sozialversicherungsträger und Politik arbeiten gemeinsam an der Verbesserung der medizinischen, beruflichen und sozialen Situation Rheumakranker.

An eine Selbsthilfegemeinschaft, in der auch die Betroffenen partnerschaftlich mit Ärzten und Vertretern der Sozialleistungsträger zusammenarbeiten, wird zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht gedacht.

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Begin des Unterkapitels

1974

                                                Als bundesweit vierter Landesverband wird die
Bild: Herbert Vesper    Deutsche Rheuma-Liga
    Landesverband Nordrhein e.V. gegründet.
    Zum Ende des Gründungsjahres hat der
    Landesverband 76 Mitglieder in zwei
    Arbeitsgemeinschaften.
    Herbert Vesper, Abteilungsdirektor der damaligen
    Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz, wird
    von der Mitgliederversammlung zum ersten
Herbert Vesper                  Präsidenten gewählt.
1974-1985                            
Präsident der
Deutschen Rheuma-Liga
in Nordrhein-Westfalen

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Begin des Unterkapitels

1976

Bild: mobil Titelbild 1976: Paar in Unterwäsche    Von der ursprünglichen Planung,
    auch einen Landesverband Westfalen
    zu gründen, wird Abstand genommen.
    Es erfolgt die Umbenennung des Vereins
    in Deutsche Rheuma-Liga Landesverband
    Nordrhein-Westfalen e.V.


Titelbild der mobil im
Jahr 1976

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Begin des Unterkapitels

1979

Der Landesverband hat inzwischen 2.577 Mitglieder und ist mit 20 Arbeitsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen vertreten. Eine Geschäftsstelle in Düsseldorf wird eingerichtet. Die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter werden eingestellt.

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Begin des Unterkapitels

1984

Erstmalig werden neben Vertretern aus der Ärzteschaft und den Sozialleistungsträgern vier Rheumakranke in den Vorstand gewählt.

Der Landesverband trifft mit den Krankenkassen eine Vereinbarung zur Förderung des Funktionstrainings für Rheumakranke (Warmwasser- und Trockentherapie). Dadurch wird es möglich, die für rheumakranke Menschen notwendigen Therapien zu finanzieren und wohnortnah anzubieten.

In den nächsten Jahren entsteht mit Unterstützung der Krankenkassen, insbesondere der AOK, landesweit ein immer engeres Netz von Arbeitsgemeinschaften vor Ort. Die Mitgliederzahlen steigen sprunghaft an.

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Begin des Unterkapitels

1985

Bild: Fritz Deutzmann    Bei über 16.000 Mitgliedern in 62
    Arbeitsgemeinschaft wird durch eine
    Satzungsänderung das Delegiertenmodell
    eingeführt, um möglichst alle
    Arbeitsgemeinschaften in die
    Verbandspolitik einzubinden.
    Fritz Deutzmann, Abteilungsdirektor
der
    damaligen Landesversicherungsanstalt
Fritz Deutzmann
                  Rheinprovinz, wird Präsident.
1885-1994
Präsident der

Deutschen Rheuma-Liga NRW e.V.

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Begin des Unterkapitels

seit 1989

Eine pädagogische Fachkraft bietet im Projekt „Betreuung rheumakranker Kinder und Jugendlicher und deren Eltern“, das durch die Deutsche Rentenversicherung Rheinland gefördert wird, vielfältige Hilfen, Unterstützung und psychosoziale Begleitung an.

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Begin des Unterkapitels

seit 1992

Das bereits 1989 in drei Arbeitsgemeinschaften begonnene Projekt der „Besuchsdienste für schwerstbetroffene hausgebundene Rheumakranke“ wird landesweit fortgeführt.

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Begin des Unterkapitels

1995

Claus-Jürgen Madrian
    Claus-Jürgen Madrian,
    Abteilungsdirektor der damaligen
    Landesversicherungsanstalt Westfalen
    wird Präsident.


Claus-Jürgen Madrian
1994-2001
Präsident der
Deutschen Rheuma-Liga NRW

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Begin des Unterkapitels

1995

Der Verband erhält den Namen Deutsche Rheuma-Liga Nordrhein-Westfalen e.V.

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Begin des Unterkapitels

seit 1995

Zwei, seit 1999 drei, hauptamtliche Sozialarbeiter und Sozialpädagogen unterstützen die Ehrenamtlichen in den Arbeitsgemeinschaften. Das Projekt wird durch die LVA Westfalen und die BfA gefördert. Die hauptamtlichen Kräfte unterstützen die Arbeitsgemeinschaften in allen Fragen, geben individuelle Hilfen und bieten Fortbildungen für die Ehrenamtlichen an.

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Begin des Unterkapitels

1997

Die Deutsche Rheuma-Liga NRW entwickelt ein Konzept für landesweite Fortbildungen für Ehrenamtliche, Mitglieder und Therapeuten im Funktionstraining.

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Begin des Unterkapitels

1999

Die Deutsche Rheuma-Liga Nordrhein-Westfalen e.V. wird 25 Jahre und blickt inzwischen auf ein flächendeckendes Netz von 97 Arbeitsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen.
Die Geschäftsstelle zieht von Düsseldorf nach Essen.

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2000

Die Deutsche Rheuma-Liga erstellt Plakate und Flyer zum Thema Kinderrheuma und startet die erste große Kampagne zu diesem Thema in NRW. Der Vorstand beschließt Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr vom Mitgliedsbeitrag zu befreien.
Birgit Fischer, Ministerin für Familie, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, übernimmt die Schirmherrschaft.

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Begin des Unterkapitels

2001

Bild: Helga Germakowski

    Die Delegiertenversammlung wählt
    Helga Germakowski zur ersten
    betroffenen Präsidentin.

    Der erste Internetauftritt geht unter
    www.rheuma-liga-nrw.de online.


Helga Germakowski
2001-2010
Präsidentin der
Deutschen Rheuma-Liga NRW

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Begin des Unterkapitels

2002

Bild: mobil in NRW erstmals in Farbe    Ab jetzt wird´s bunt: mobil in nrw, die sechs
    Innenseiten von mobil mit Berichten aus dem
    Landesverband, erscheint erstmals farbig.

    Die Deutsche Rheuma-Liga NRW begrüßt so
    in Farbe das fünfzigtausendste Mitglied. Die
    Mitgliederzahlen gehen danach aber wieder
    zurück.

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2003

Bild: Plakat \"Rheuma hat viele Gesichter\"    Die Deutsche Rheuma-Liga NRW gibt sich ein
    neues Gesicht. Mit Plakaten und Flyern stellt sich
    der Verband mit der Image-Kampagne "Rheuma
    hat viele Gesichter-Unser Hilfe auch" in der
    Öffentlichkeit vor.

    Mit Unterstützung des überwiegenden Teils der
    Rheumatologen, die sich ehrenamtlich zur
medizinischen Beratung zur Verfügung stellen, wird ein neuer Service angeboten:

Der Ärztliche Telefonservice gibt seitdem jeden Dienstagabend für eine Stunde Antwort in allgemeinen medizinischen Fragen.

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Begin des Unterkapitels

2004

Das Fundament des Verbandes ist die ehrenamtliche Arbeit vor Ort. Die Deutsche Rheuma-Liga NRW lädt erstmalig zum Tag des Ehrenamtes und feiert gemeinsam mit allen Trägern der Silbernen und Goldenen Ehrennadel, den Ehrenpräsidenten und Ehrenmitgliedern und den Sprecher/innen der Arbeitskreise.

Qualitätsmerkmale für ergänzende Bewegungsangebote werden festgelegt.
Das Land Nordrhein-Westfalen nimmt die Deutsche Rheuma-Liga NRW in die Liste der Organisationen auf, die zur Ausstellung des Ehrenamtsnachweises berechtigt sind.

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Begin des Unterkapitels

2005

Eine neue Gesetzeslage ermöglicht Patientenvertretern die Mitberatung in den Zulassungs- und Berufungsausschüssen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Auch Ehrenamtliche der Deutschen Rheuma-Liga NRW stellen sich dieser neuen Aufgabe und werden durch den Verband darauf vorbereitet.

In den ersten Rheumakliniken und Fachabteilungen von Kliniken werden Rheuma-Cafés eingerichtet, um Neubetroffene frühzeitig zu informieren.

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Begin des Unterkapitels

2006

    Bundesweit startet das Projekt "Gute Versorgung
    von Anfang an". Die Deutsche Rheuma-Liga NRW
    bildet 16 Patientinnen aus, die in Hausärzte-
    schulungen referieren und den Ärzten die
    Patientensicht näher bringen. Ziel ist es,
    besonders Hausärzten eine frühzeitigere
    Diagnosestellung rheumatischer Erkrankungen zu
    ermöglichen.
In einer großen Aktion werden alle Hausärzte in Nordrhein und Westfalen angeschrieben und über das Projekt informiert.

Auf der Delegiertenversammlung wird eine Beitragsordnung verabschiedet und die zuvor auf Bundesebene verliehene Goldene Ehrennadel der Deutschen Rheuma-Liga erstmals auf der Delegiertenversammlung des Landesverbandes verliehen.

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2007

    Die Deutsche Rheuma-Liga NRW lädt zum ersten
    landesweiten Informationstag für
    Vaskulitisbetroffene mit vielen Informationen
    und Raum für Austausch unter den Betroffenen.

    Inge Howe, MdL und Vorsitzende des
    Petitionsausschusses in Nordrhein-Westfalen,
    wird neue Schirmherrin.

Das Gesicht des Verbandes gleicht sich mehr und mehr dem Corporate Design des Bundesverbandes an.

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Begin des Unterkapitels

2008

Bild: Helga Germakowski und Ulf Jacob vor dem Arthroseplakat   Bundesweit führt die Deutsche Rheuma-Liga eine
   Kampagne zur Aufklärung über Arthrose durch.
   Auch in vielen Städten in ganz Nordrhein-Westfalen
   hängen die Kampagnenplakate.
   Mit der Kampagne wird die bundeseinheitliche
   Informationstelefonnummer eingeführt.
   Erstmals hat die Deutsche Rheuma-Liga NRW
  die Möglichkeit am Arbeitsplatz zu informieren.
Helga Germakowski         In einem großen Unternehmen gibt es in der
und Ulf Jacob vor einem  Betriebskantine über mehrer Tage einen Arthroseplakat                    Informationsstand.

Die Deutsche Rheuma-Liga NRW schließt sich dem bundesweiten Leitbild der Deutschen Rheuma-Liga an.

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Begin des Unterkapitels

2009

Ausgebildete Patientinnen schulen Medizinstudenten im Erkennen von rheumatoider Arthritis und informieren sie über die Angebote der Selbsthilfe.

Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie wird ein Patiententag organisiert, der über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Neues aus der Rheumatologie informiert.

Ein neuer und überarbeiteter  Internetauftritt zeigt: "Rheuma hat viele Gesichter, unsere Hilfe auch".

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Begin des Unterkapitels

und zukünftig?

Bild: Mann mit Gurkenmaske


    ruhen wir uns bestimmt nicht aus, denn es gilt:
    Gemeinsam mehr bewegen.






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