Beratung & Hilfe / Broschüre

Mit Rheuma gut arbeiten

Chronische rheumatische Erkrankungen stellen für Millionen Menschen in Deutschland eine Herausforderung dar, wobei ein großer Teil von ihnen berufstätig ist oder sich in Ausbildung befindet. Die Broschüre „Mit Rheuma gut arbeiten. Betriebliche Förderung – ein Überblick für Personalverantwortliche“ wendet sich primär an Personalverantwortliche wie Arbeitgeber, Personal- und Betriebsräte, Frauenvertreterinnen und Betriebsärzte. Ziel ist es, einen praktischen Überblick über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten zu geben, die zur Integration von Menschen mit Rheuma ins Arbeitsleben beitragen können. Die Publikation zeigt auf, dass oft nur kleine Anpassungen im Arbeitsumfeld nötig sind, um eine erfolgreiche Teilhabe am Berufsleben zu ermöglichen, was für rheumakranke Menschen von besonderer Bedeutung ist.

Mann und Frau in Büro, Text: "Mit Rheuma gut arbeiten. Betriebliche Förderung für Personalverantwortliche".

Entgegen gängiger Vorurteile ist Rheuma kein reines Altersproblem, sondern ein Sammelbegriff für über 100 Erscheinungsformen, die auch Kinder und junge Berufstätige betreffen können. Obwohl Rheuma bisher nicht heilbar ist, haben Fortschritte in der medikamentösen Therapie das Leben und Arbeiten mit der Erkrankung deutlich verbessert. Die Broschüre macht deutlich, dass es zahlreiche Chancen der betrieblichen Förderung durch den Gesetzgeber für schwerbehinderte Mitarbeiter gibt und dass Betroffene im Beruf oft besonders motiviert und engagiert sind. Es wird aufgezeigt, dass die Zahlen einen klaren Handlungsbedarf belegen und dass der offene Umgang mit der Erkrankung am Arbeitsplatz von Vorteil ist, anstatt sie zu verschweigen.

Ein Schwerpunkt der Broschüre liegt auf der Vorstellung konkreter Fördermaßnahmen und Ansprechpartner. Sie informiert über finanzielle Unterstützungen für Ausbildung, Lohn, Probebeschäftigung und die behinderungsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen durch die Bundesagentur für Arbeit und Integrationsämter. Ein zentrales Instrument ist dabei das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), welches Arbeitgeber unterstützen muss, wenn Mitarbeiter längerfristig arbeitsunfähig sind, um den Arbeitsplatz zu erhalten und weiterer Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen. Die Finanzierung dieser Zuschüsse erfolgt aus der Ausgleichsabgabe, die von Arbeitgebern gezahlt wird, die ihrer Beschäftigungspflicht für schwerbehinderte Menschen nicht nachkommen. Praxisbeispiele erfolgreicher Integration von Rheuma-Betroffenen im Berufsleben runden die Informationen ab und sollen Mut machen, die eigenen Rechte auf Selbstbestimmung und Teilhabe aktiv zu ergreifen.

Häufige Fragen & Antworten

Was ist Rheuma, und welche allgemeinen Auswirkungen hat es auf die Arbeitswelt?

Die Broschüre erklärt, dass Rheuma ein Sammelbegriff für über 100 Erkrankungsformen ist, die nicht nur ältere Menschen, sondern auch Kinder und junge Berufstätige betreffen können und trotz guter Therapiemöglichkeiten zu Arbeitsunfähigkeit führen können. Sie betont, dass rheumakranke Menschen im Beruf oft besonders engagiert und motiviert sind. Umfassende Informationen zum Thema Rheuma und den damit verbundenen Herausforderungen im Arbeitsleben finden Sie detailliert in der Broschüre.

Die Broschüre zeigt auf, dass Arbeitgeber vielfältige Förderungen in Anspruch nehmen können, wie Zuschüsse für Ausbildung und Lohn, die Förderung von Probebeschäftigungen und die Bezuschussung der behinderungsgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen. Diese Hilfen werden aus Mitteln der Ausgleichsabgabe finanziert. Genaue Details zu diesen Förderungen und den zuständigen Ansprechpartnern sind ausführlich in der Broschüre beschrieben.

Die Broschüre hebt hervor, dass das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) eine gesetzlich verpflichtende Maßnahme ist, um Mitarbeitern nach längerer Arbeitsunfähigkeit die Rückkehr in den Arbeitsprozess zu ermöglichen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Es wird erläutert, dass das BEM die Zustimmung des betroffenen Mitarbeiters erfordert und von Integrationsämtern unterstützt wird. Die genaue Funktionsweise des BEM und seine Relevanz werden in der Broschüre ausführlich dargestellt.

Themen:

Rheuma, Betriebliche Förderung, Personalverantwortliche, Arbeitgeber, Arbeitsplatz, Schwerbehinderung, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Integrationsamt, Bundesagentur für Arbeit, Teilhabe, Offener Umgang

Seiten: 16
Herausgeber: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
Autoren: Gerda Pawils, Pawils Werbung

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